Mit Mönchspfeffer Zyklusbeschwerden verbessern

Zurück zur Natur

Als ich vor vielen Jahren schwanger werden wollte – die Kinderplanung war im vollen Gang – hörte ich das erste Mal von Mönchspfeffer. Was allerdings hinter diesem Wort stand, habe ich damals irgendwie nicht wirklich begriffen. Und letztens bin ich zufällig wieder drüber gestolpert als eine Freundin davon anfing. Auch bei ihr besteht ein Kinderwunsch und die Sprechstundenhilfe warf ganz lapidar diesen Begriff in der Gegend herum. Als wir zusammen nach Hause kamen, schauten wir uns direkt nach dem „Vitex agnus-castus“ oder auch Mönchspfeffer im Internet um. Man möchte ja wissen, das einem da um die „Ohren“ gehauen wird. Ich hatte damals kein Internet – aber heute geht das alles ja ganz prima. Diese Pflanze, die ihre Ursprünge noch im Mittelalter hat, gibt eigentlich eine Lust hemmende Wirkung preis. Irgendwie gegenteilig zu einem Kinderwunsch. Besonders Nonnen und Mönche schwören auf den Verzehr dieser Früchte. Getrocknet werden sie als Medikament verwendet.

Wenn der Frauenkörper hormonell verrückt spielt

Wie aber wirklich diese Pflanze denn überhaupt? Hauptsächlich wird sie bei Frauen mit Zyklus oder Wechseljahresbeschwerden angewendet und verschrieben. Durch das Präparat sollen die Schmerzen gelindert, und der Hormonhaushalt reguliert werden. Wer unter prämenstruellen Schmerzen leidet hat oftmals erhöhte Prolaktin-Werte. Vermehrt treten diese Schmerzen während der Stillzeit und in der Schwangerschaft auf. Prolaktin regt die Milchbildung und sorgt dafür, dass die Brustdrüsen wachsen. Hohe Prolaktin-Werte außerhalb einer Schwangerschaft sorgen aber auch leider dafür, das oftmals der Eisprung ausbleibt. Oder aber auch die Brüste spannen. Manche Frauen verspüren allerdings auch Niedergeschlagenheit. Hier kann der Mönchspfeffer helfend eingreifen und die Prolaktin-Werte senken.

Hilfreich auch bei PMS

Klinische Studien haben ergeben, das bei Behandlung mit Mönchspfeffer PMS (Prämenstruelles Syndrom) und Brustschmerzen (zyklusabhängig) verbessert werden konnten. Darum kann es auch in Deutschland empfohlen werden. Die Medikation sollte aber unbedingt kontrolliert werden. Anscheinend hat der Wirkstoff des Mönchpfeffers Einfluss auf die Hypophyse, was dann wiederum den Hormonhaushalt regelt. Ebenso wirkt der Mönchspfeffer bei nicht Bildung des Gelbkörperhormons, das normalerweise in der letzten Zyklushälfte (nach dem Eisprung) gebildet wird. Dieses Hormon bereitet die Gebärmutterschleimhaut auf das einnisten der Eizelle vor. Hat sich eine Eizelle eingenistet (juhu), dann sorgt das Progesteron – welches sich weiterbildet – für den weiteren Wachstum der Plazenta. Sind nun beide Hormone nicht intakt, kann sich das negativ auf den Kinderwunsch auswirken. Grade das Gelbkörperhormon ist das Wichtigste Hormon. Der Mönchspfeffer hilft auch hier wieder den Hormonhaushalt in Ordnung zu bringen und wirkt unterstützend. Jedoch sollte man das alles vorab vom Arzt seines Vertrauen abklären lassen, bevor man zum Medikament greift. Was aber natürlich für alle Medikamente gleichfalls gilt. Weitere, interessante, Lektüre findet man auch hier noch dazu.

Manuela

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Manuela Widmann

Ich blogge seit mehr als 7 Jahren und bin Mutter von 3 eigenen Kindern, so wie Stiefmutter von 2 Kindern. Das Bloggen macht mir persönlich sehr viel Spaß, ich berichte gern über neue Rezepte, den Thermomix und die ActiFry und natürlich über alles mögliche, was man über Food, Deko, Geschirr und Lifestyle berichten kann. Ich hoffe, das euch meine Artikel gefallen und vielleicht gibt es auch ein kleines Feedback von euch dafür

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2 Antworten

    • Immer wieder gern Ich wusste früher auch nicht immer eine Antwort und bin froh so manches auch jetzt noch zu lernen oder zu erfahren

      LG

      Manu

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